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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde Rainbach i.M.!

Der Abriss des Traxler-Hauses
Das Traxler-Haus wird in den kommenden Wochen – wie im Gemeinderat beschlossen – abgerissen. Der Gemeinderat hat im Jahr 2013 ein Ortsentwicklungskonzept und den Neubau des Amtshauses auf diesem Standort beschlossen. Projekte dieser Größenordnung nehmen einige Jahre Vorlaufzeit für die Planung, Finanzierung und Umsetzung in Anspruch.  Bis zur tatsächlichen Realisierung des neuen Amtsgebäudes wird die Fläche zwischenzeitlich als Parkplatz  und Freifläche umgestaltet. Der Verschönerungsverein hat dafür bereits Ideen eingebracht. Ortskerne verändern sich im Laufe der Jahre immer wieder. So wurde 1972 das Mesner-Haus abgerissen, und auf diesem Platz wurde der heutige Parkplatz errichtet. 

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Das Gasthaus Blumauer wurde neu gebaut. Nach der Abtragung des alten Klostergebäudes fand das Kaufhaus Greul einen neuen Standort. Auch der Kloster-Moarhof wurde abgerissen und auf diesem Standort das „Betreubare Wohnen“ errichtet. Das ehemalige Umdasch-Haus wurde fast zur Gänze neu errichtet.

Über das geschichtsträchtige Haus darf ich noch kurz einige Fakten aufzählen - Traxler-Haus, Marktplatz 1, früher Rainbach 38:

  • Die Taverne des Besitzers Hans Leeb (heute Traxler-Haus) stand 1720 unter der Grundherrschaft des Schlosses Freistadt (Quelle: 1. Heimatbuch Rainbach i.M. von Anton Sageder).
  • Am 26. Juli 1853 wurden 9 Häuser in Rainbach Opfer der Flammen, unter anderem auch das Haus Rainbach 38. Der damalige Besitzer, Gastwirt Hans Ferster, kam beim Brand ums Leben, da er noch sein Geld und Wertsachen aus dem brennenden Haus holen wollte (Quelle: Kleindenkmäler der Pfarre und der Gemeinde Rainbach i. M. vom Arbeitskreis Kleindenkmalforschung).
  • Eine Zeit lang war die Greißlerei Fischl im Traxler-Haus untergebracht.
  • Von 1966 bis 1974 führte die Frau Winninger das Gasthaus „Goldener Löwe“ (Quelle: Fotobuch Gemeinde Rainbach i.M. in alten Ansichten – Band 1 Rainbach i.M. / Allgemein). An die "Saustallbar", die 1968 in den ehemaligen Sauställen des Hauses errichtet wurde, können sich sicherlich noch sehr viele RainbacherInnen erinnern.
  • Während der 1,5-jährigen Bauzeit für den Neubau des Gasthauses Blumauer in der Mitte der 70iger Jahre war dieses im Traxler-Haus untergebracht.
  • Von 1979 bis 1991 war ein Zweigbetrieb der Firma Mäser aus Dornbirn, der im Traxler-Haus untergebracht war, ein Arbeitgeber für sehr viele Frauen und junge Mädchen aus unserer Gemeinde und der Umgebung.
  • Am 22. Jänner 1993 wurde in der Sitzung des Gemeinderates der Ankauf des Gebäudes durch die Marktgemeinde Rainbach i.M. beschlossen. Der erste größere Teilabbruch erfolgte im Jahr 1998, ein weiterer folgte im Jahr 2010.

 


Flüchtlinge wurden gut aufgenommen
Derzeit wohnen 13 Flüchtlinge aus Syrien im Hofmeister-Haus (ehemaliges Thurnerhaus). Der Ausschuss Sport, Jugend und Integration, mit Obmann  Walter Pilgerstorfer, hat sich eingehend mit dem Thema befasst und sich mit dem Sozialausschuss der Pfarre, unter der Leitung von Herrn Diakon Heinz Weißenböck, zusammen geschlossen.

Der derzeitige Hausbesitzer, Baumeister Ing. Hermann Hofmeister aus St. Florian, hat kurz nach der Errichtung der Firma Greiner Bio One das Haus gekauft und mehrere Wohneinheiten eingebaut. Das Haus stand in letzter Zeit leer, und Herr Hofmeister hat dieses für die Flüchtlingsaufnahme zur Verfügung gestellt.

Eine sehr wichtige Hilfe, die wir den Flüchtlingen geben können, ist das Erlernen unserer Sprache. Sie erhalten bereits Deutschunterricht von Herrn Friedrich Lengauer und weiteren Personen. Um auf die sprachliche Fördersituation gezielter eingehen zu können, suchen wir noch weitere Mitarbeiter. Auf der Homepage wurde eine Website eingerichtet, auf dem Sie ersehen können, welche Sachen und Dienstleistungen noch benötigt werden. Für Bargeldspenden wird ein Spendenkonto "Flüchtlingshilfe und Soziales" eingerichtet.

Wir möchten feststellen, dass in unserer Gemeinde nur dieser eine Standort für Flüchtlinge geschaffen wird, und hier längerfristig ca. 30 Flüchtlinge untergebracht werden. Wenn Sie Hanteln bzw. Fahrräder zu Hause haben und diese spenden möchten, bitte am Gemeindeamt melden.

Der Integrationsausschuss und ich bedanken uns sehr herzlich bei allen, die sich bisher engagiert bzw. gespendet haben, um den Flüchtlingen in Rainbach wieder Hoffnung zu geben.


Bürgermeister Stockinger Friedrich


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